1999-2009 -- 10 Jahre Frauentreff St. Michaelis
Als sich an einem Donnerstag, Anfang Februar 1999, der Frauentreff zum ersten Mal im Gemeindesaal von St. Michaelis mit ca. 30 Frauen traf, ahnte noch keine der Anwesenden, dass man sich 10 Jahre später immer noch regelmäßig jeden ersten Donnerstag im Monat treffen würde.
Nach anfänglichem ,,Beschnuppern" und gemeinsamer Eingewöhnungsphase kristallisierte sich nach einiger Zeit ein harter Kern von Frauen heraus, deren Herz auf ganz unterschiedliche Weise für den Frauentreff schlägt.
Viele Wunschthemen sind in den letzten Jahren realisiert worden. So kochten wir zusammen, besuchten Lesungen und Ausstellungen oder gingen ins Kino bzw. Theater. Wir bildeten uns geschichtlich weiter durch Führungen in Klöstern oder Kirchen, lasen gemeinsam die Bibel und diskutierten über das Gelesene. Wir hörten Referate, erlernten den Squaredance und konnten herrlich miteinander feiern. Die Liste der Unternehmungen ließe sich an dieser Stelle noch beliebig verlängern.
Der Höhepunkt eines jeden Jahres aber war ein gemeinsam geplanter und erarbeiteter Gottesdienst, der von der Gemeinde immer sehr positiv aufgenommen wurde.
Diese gemeinsamen Aktionen haben dazu beigetragen, dass die Gruppe - nunmehr bestehend aus 9 Frauen - eng zusammenwuchs. Wir haben ein herzliches, verständnisvolles Verhältnis zueinander aufgebaut, und jedes Treffen schenkt uns das Gefühl, in der Gruppe gut aufgenommen zu sein und akzeptiert zu werden. Wie wichtig die Treffen sind, zeigt auch die Tatsache, dass die Termine bei allen Frauen schon lange im Voraus im Kalender notiert werden.
So konnten wir also am 8. Februar dieses Jahres in einem kleinen Festgottesdienst unser 10-jähriges Bestehen feiern.
Eine bestückte Stellwand demonstrierte die Reichhaltigkeit der Themenabende. Anschließend stießen wir gemeinsam mit der Gemeinde auf die letzten 10 Jahre und natürlich auf noch weitere kommende Jahre an.
Mein ganz persönlicher Dank gilt an dieser Stelle dem Kirchenvorstand der St. Michaelis Gemeinde, der uns immer in allen Belangen unterstützt hat, und natürlich den Frauen, ohne die ein derartiger Treff gar nicht existieren würde. Erst ihr Engagement und Herzblut machen es möglich, dass solch eine Gemeinschaft über einen so langen Zeitraum bestehen kann.
Ute Werthmann-Waldow




